Die Haller Wildbadquelle

Unser Mineralwasser – natürlich hällisch gut

„Mit hohem Gehalt an Mineralien“, so lautet die Einstufung aller Wässer der Schwäbisch Haller Wildbadquelle. Dabei füllen wir aus unseren drei Brunnen ausschließlich „natürliches Mineralwasser“ in Mehrweg-Glas-
flaschen ab. Alle Brunnen gehören zur selben Familie und haben trotzdem jeweils einzigartige Eigenschaften, wodurch wir für jede Altersgruppe das passende Wasser anbieten können.

Alle unsere Wässer sind sehr mineralstoffreich und tragen DLG sowie MTVO Empfehlungen, weisen einen neutralen pH-Wert auf und sind nitrit- und nitratfrei. Dank eines Magnesiumgehalts zwischen 69 und 95 mg/l und eines Calciumgehaltes von 378 mg/l und 478 mg/l, sind all unsere Mineralwässer „magnesium-“ und „calciumhaltig“. Neben ihrer ausgewogenen Mineralisation bestechen unser Mineralwässer vorallem durch große Reinheit und Geschmack.

Bei der Auswahl der Grundstoffe für unsere Limonaden und Schorlen achten wir auf höchste Qualität und gönnen unseren Getränken einen etwas höheren Fruchtgehalt. Den unterschiedlichen Bedürfnissen folgend gibt es unsere „Klassiker“ sowohl zucker- als auch süßstoffgesüßt.

Geschichte

Die Haller Wildbadquelle kann auf eine lange Historie zurückblicken. So datiert die erste Erwähnung des Brunnens bis in das 13. Jahrhundert zurück. Im Jahr 1968 erwarb die Löwenbrauerei Hall Fr. Erhard GmbH & Co. KG die Wildbadquelle und formte sie zu einem neuen, modernen Betrieb.


  • 13. Jahrhundert

    Existenz der Wildbadquelle: zwar nicht urkundlich bewiesen, jedoch des Öfteren erwähnt.

  • 14. Jahrhundert

    Behandlung von Kranken auf Anordnung des Johanniterordens.

  • 16. Jahrhundert

    Natürliches Mineralwasser wird vor dem Abfüllen mit Sauerstoff in Berührung gebracht. Das Eisen oxidiert und setzt sich als Rost ab. Würde das nicht vorher passieren, würde der Rost in der Flasche Bodensatz bilden.

  • Mitte 17. Jahrhunderts

    Drohender Verfall des Haller Wildbades.

  • 18. Jahrhundert

    Planung eines Ausbaus des Bades vom Bädergesellen Johann David Rögler; er kaufte das Bad für 700 Gulden und wollte es um ein Schwitz-Schröpfbad erweitern. Nur ausgebildete Bader und Chirurgen betreiben das Wildbad.

  • 1869

    Konzession für eine Speisewirtschaft im Bad; gleichzeitig Blütezeit des Bades.

  • Um 1879

    Abriss des ursprünglichen Wildbadbrunnens, da er nicht mehr benutzt wurde. Beginn der Vermarktung von Tafelwasser durch den neuen Besitzer.

  • Beginn 20. Jahrhundert

    Bau der Umgehungsstraße lässt das historische Haller Wildbad verschwinden.

  • 1910

    Kauf der Wildbadquelle am „Scharfen Eck“ durch Herrn Jäckle.

  • 1929

    Übergang der Wildbadquelle in den Besitz der Brüder Gutöhrlein.

  • 1968

    Erwerb der Wildbadquelle durch die Löwenbrauerei Hall Fr. Erhard GmbH & Co. KG

  • 1976

    Erstellung eines neuen, modernen Betriebs aufgrund der beengten Verhältnisse des Ausbau der B14/19, des raschen Wachstums und des Bedürfnisses nach übersichtlicherem und rationellen Betriebsablauf.